{"id":250,"date":"2016-08-04T18:06:22","date_gmt":"2016-08-04T17:06:22","guid":{"rendered":"http:\/\/inkhozi.com\/?p=250"},"modified":"2016-08-07T19:18:19","modified_gmt":"2016-08-07T18:18:19","slug":"das-ding-seines-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inkhozi.com\/?p=250","title":{"rendered":"Das Ding seines Lebens"},"content":{"rendered":"<p>Er h\u00f6rte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer w\u00fcrde ihm schon folgen, sp\u00e4t in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im \u00fcbel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Fr\u00fcchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder geh\u00f6rten die Schritte hinter ihm zu einem der unz\u00e4hligen Gesetzesh\u00fcter dieser Stadt, und die st\u00e4hlerne Acht um seine Handgelenke w\u00fcrde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon h\u00f6ren. Gehetzt sah er sich um. Pl\u00f6tzlich erblickte er den schmalen Durchgang.<!--more--><\/p>\n<p>Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Geb\u00e4uden. Beinahe w\u00e4re er dabei \u00fcber den umgest\u00fcrzten M\u00fclleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war. Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die n\u00e4chtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirklich alles vorbei, waren alle M\u00fche und alle Vorbereitungen umsonst?<\/p>\n<p>Er presste sich ganz eng an die Wand hinter ihm und hoffte, der Verfolger w\u00fcrde ihn \u00fcbersehen, als pl\u00f6tzlich neben ihm mit kaum wahrnehmbarem Quietschen eine T\u00fcr im n\u00e4chtlichen Wind hin und her schwang. K\u00f6nnte dieses der flehentlich herbeigesehnte Ausweg aus seinem Dilemma sein? Langsam bewegte er sich auf die offene T\u00fcr zu, immer dicht an die Mauer gepresst. W\u00fcrde diese T\u00fcr seine Rettung werden? Er h\u00f6rte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer w\u00fcrde ihm schon folgen, sp\u00e4t in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im \u00fcbel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte!<\/p>\n<p>Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Fr\u00fcchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder geh\u00f6rten die Schritte hinter ihm zu einem der unz\u00e4hligen Gesetzesh\u00fcter dieser Stadt, und die st\u00e4hlerne Acht um seine Handgelenke w\u00fcrde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon h\u00f6ren. Gehetzt sah er sich um. Pl\u00f6tzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Geb\u00e4uden. Beinahe w\u00e4re er dabei \u00fcber den umgest\u00fcrzten M\u00fclleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war.<\/p>\n<p>Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die n\u00e4chtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirklich alles vorbei, waren alle M\u00fche und alle Vorbereitungen umsonst? Er presste sich ganz eng an die Wand hinter ihm und hoffte, der Verfolger w\u00fcrde ihn \u00fcbersehen, als pl\u00f6tzlich neben ihm mit kaum wahrnehmbarem Quietschen eine T\u00fcr im n\u00e4chtlichen Wind hin und her schwang. K\u00f6nnte dieses der flehentlich herbeigesehnte Ausweg aus seinem Dilemma sein? Langsam bewegte er sich auf die offene T\u00fcr zu, immer dicht an die Mauer gepresst. W\u00fcrde diese T\u00fcr seine Rettung werden? Er h\u00f6rte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes.<\/p>\n<p>Wer w\u00fcrde ihm schon folgen, sp\u00e4t in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im \u00fcbel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Fr\u00fcchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder geh\u00f6rten die Schritte hinter ihm zu einem der unz\u00e4hligen Gesetzesh\u00fcter dieser Stadt, und die st\u00e4hlerne Acht um seine Handgelenke w\u00fcrde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon h\u00f6ren. Gehetzt sah er sich um. Pl\u00f6tzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Geb\u00e4uden. Beinahe w\u00e4re er dabei \u00fcber den umgest\u00fcrzten M\u00fclleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war. Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die n\u00e4chtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirklich alles vorbei, waren alle M\u00fche und alle Vorbereitungen umsonst? Er presste sich ganz eng an die Wand hinter ihm und hoffte, der Verfolger w\u00fcrde ihn \u00fcbersehen, als pl\u00f6tzlich neben ihm mit kaum wahrnehmbarem Quietschen eine T\u00fcr im n\u00e4chtlichen Wind hin und her schwang. K\u00f6nnte dieses der flehentlich herbeigesehnte Ausweg aus seinem Dilemma sein?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er h\u00f6rte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer w\u00fcrde ihm schon folgen, sp\u00e4t in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im \u00fcbel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt,&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/inkhozi.com\/?p=250\">Weiterlesen <span class=\"screen-reader-text\">Das Ding seines Lebens<\/span> <span class=\"meta-nav\" aria-hidden=\"true\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/250"}],"collection":[{"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=250"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":255,"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/250\/revisions\/255"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/inkhozi.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}